Pressemitteilungen

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Konjunkturbericht: Erwartungen deutscher Unternehmen haben sich weiter eingetrübt

Erwartungen deutscher Unternehmen in die gegenwärtige und zukünftige Wirtschaftslage haben sich weiter eingetrübt

Dieses Jahr hat die AHK Rumänien erneut ihre Unternehmensbefragung unter deutschen Investoren in Rumänien durchgeführt, die zur aktuellen wirtschaftlichen Lage, zu den Perspektiven und der Qualität des Geschäftsumfeldes Auskunft gibt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Erwartungen deutscher Unternehmen in die gegenwärtige und zukünftige Wirtschaftslage Rumäniens – trotz relativ hoher BIP-Wachstumsraten in Höhe von rund 4% – weiter eingetrübt haben.

Dieser negative Trend existiert seit 2017 und platziert Rumänien in dieser Hinsicht dieses Jahr sogar auf den letzten Platz in der Region Mittel- und Osteuropa (MOE).

Die große Mehrheit der Befragten beurteilt auch die Lage und Entwicklung ihrer Branche negativ und blickt sehr besorgt in die Zukunft. Was die Branchenerwartung angeht, sind die Ergebnisse erstmalig seit 2009 wieder im negativen Bereich (19% gut, 41% unverändert, 40% schlecht).

„Neben dem Fachkräftemangel und den Unzulänglichkeiten in der Infrastruktur sind es vor allem die vielen und plötzlichen Gesetzesänderungen, die Unternehmen vor große Herausforderungen stellen”, unterstreicht Sebastian Metz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AHK Rumänien. Die deutschen Unternehmen in Rumänien sind besonders unzufrieden, was die Verfügbarkeit von Fachkräften (69%) und die Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung (78%) betrifft, aber auch hinsichtlich der Modernisierung der Verwaltungsstrukturen (65%) und der Verkehrsinfrastruktur (76% unzufrieden und sehr unzufrieden), wo Rumänien im MOE-Vergleich am schlechtesten abschneidet. „Des Weiteren befürchtet die Unternehmerschaft eine Senkung der staatlichen Investitionen z.B. in den Bereichen wie Infrastruktur, Bildung und Gesundheit auf Grund der deutlichen Erhöhung konsumtiver Staatsausgaben wie z.B. Gehaltssteigerungen im öffentlichen Sektor und Rentenerhöhungen ”, so Metz.

Deutlich verschlechtert haben sich auch die Beurteilungen betreffend Berechenbarkeit der Wirtschaftspolitik (89% unzufrieden und sehr unzufrieden), Bekämpfung von Korruption und Kriminalität sowie die politische und soziale Stabilität, womit Rumänien in diesem Jahr im MOEVergleich auf den letzten Plätzen rangiert.

Vor diesem Hintergrund ist auch die Beurteilung der aktuellen und zukünftigen Geschäftslage des eigenen Unternehmens sowie die Einschätzung hinsichtlich Umsatz, Export, Beschäftigung und Investition zu sehen. Die befragten Unternehmen schätzen ihre eigene Lage deutlich schlechter als im Vorjahr ein und schrauben ihre Erwartungen deutlich nach unten. So ist zum Beispiel der Anteil derjenigen, die ihr Personal aufstocken wollen, stark gesunken, von 52% im Jahr 2018 auf 34% und statt 5% in 2018 wollen 2019 18% Personal abbauen. Auch hinsichtlich Investitionsabsichten ist der Anteil derjenigen, die ihre Investitionen reduzieren wollen von 15% auf 26% gestiegen. Interessant ist ebenfalls, dass die befragten Unternehmen bereits einen Rückgang ihrer Exporttätigkeit erwarten.

Die MOE-Region insgesamt, aber auch Rumänien, schneidet bei den Kriterien Arbeitskosten, Produktivität der Arbeitnehmer sowie hinsichtlich der Flexibilität des Arbeitsrechts relativ gut ab. Ein weiterer Standortfaktor, bei dem sowohl Rumänien als auch die MOE-Region gut abschneidet bleibt auch in diesem Jahr aus Sicht der Unternehmen die EU-Mitgliedschaft (87% zufrieden und sehr unzufrieden).

In der diesjährigen Umfrage wurden die Unternehmen auch nach den Auswirkungen des Brexits befragt. Laut den Umfrageergebnissen, sieht die Unternehmerschaft in Rumänien in dem Brexit derzeit kein besonders großes Risikopotential für das eigene Unternehmen. So glauben über 50% der befragten Unternehmen, dass der Austritt Großbritanniens aus der EU „eher” oder „sehr wahrscheinlich” ihr eigenes Geschäft nicht betreffen wird.

Kontakt: Carmen Kleininger| Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer | +40 21 207 91 50 | kleininger.carmen(at)ahkrumaenien.ro

Wirtschaftsbeziehungen: Deutschland bleibt wichtigster Wirtschaftspartner für Rumänien

Deutschland weiterhin wichtigster Wirtschaftspartner für Rumänien

Die AHK Rumänien gibt die aktuellen Zahlen zum Handelsaustausch zwischen Rumänien und Deutschland bekannt

Wie die aktuellen Zahlen des Rumänischen Statistikamtes zeigen, bleibt Deutschland auch in der ersten Jahreshälfte 2019 Handelspartner Nr. 1 für Rumänien, mit 23,1% der Gesamtexporte und 20,2% der Gesamtimporte Rumäniens. Die Einfuhren aus Deutschland lagen in diesem Zeitraum bei 8,6 Mrd. EUR, um 2,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, die Ausfuhren beliefen sich auf 8,1 Mrd. EUR, um 3,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Insgesamt betrug das Handelsvolumen zwischen beiden Staaten somit 16,7 Mrd. EUR. Zu den wichtigsten Produktgruppen im Handel zwischen Deutschland und Rumänien zählen Maschinen und elektronische Ausrüstungen, Fahrzeuge und Metallprodukte. „Das zeigt, dass sich die deutsch-rumänischen Wirtschaftsbeziehungen weiter positiv entwickelt haben. Wir sehen auch für die Zukunft großes Potential für den Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen und wollen dies als offizielle Vertretung der deutschen Wirtschaft in Rumänien aktiv unterstützen”, so Sebastian Metz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AHK Rumänien. „Besondere Bedeutung sehen wir unter anderem in den Themen Berufsausbildung, Förderung von Städten und Regionen in Rumänien, Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich grüner Technologien und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit rumänischer Unternehmen”, sagt Metz.

Zahlreiche deutsche Unternehmen haben in Rumänien investiert und Produktionsstandorte aufgebaut. Rund 7.500 Unternehmen mit deutschem Stammkapital sind zurzeit in Rumänien aktiv, das heißt über 10% der ausländischen Unternehmen in Rumänien sind deutsche Unternehmen bzw. haben eine deutsche Kapitalbeteiligung. Sie beschäftigen über 226.000 Arbeitskräfte, erwirtschaften einen Umsatz von über 27 Mrd. Euro (rund 13% des rumänischen BIPs) und halten einen Kapitalstock von mehr 9,7 Mrd. Euro.

Damit die positive Tendenz der Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen weiter bestehen bleibt, benötigen die deutschen Unternehmen vor allem ein stabiles Wirtschaftsumfeld und Vorausschaubarkeit, eine gut ausgebaute Infrastruktur, ein gut funktionierendes Ausbildungssystem sowie qualifizierte Arbeitskräfte.

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Absolventen: Zertifizierung der besten Berufsschul-Absolventen

Zertifizierung der besten Berufsschul-Absolventen

Am 29. Juli haben 13 Schüler die Prüfung für die Zertifizierung als Elektroniker bei dem Robert Bosch Werk in Cluj-Napoca. Hier haben die jungen Absolventen während der 3 Jahre duale Ausbildung ihr Praktikum absolviert. Lampenfieber, Sicherheit und Kopf hoch, so könnte man die Stimmung während der Prüfung beschreiben.

Die gleiche Geschichte, ein anderer Ort: am 29., 30. und 31. Juli in Kronstadt. Diesmal waren es 209 Schüler, Absolventen der Scoala Profesionala Germana Kronstadt, die die 6. Generation von Absolventen mit einer sicheren beruflichen Zukunft sind.

Die Schüler haben das Praktikum in einem der 15 Partner-Unternehmen absolviert und decken 5 Abschlüsse ab: CNC-Mechaniker, Elektromechaniker, Fahrzeuginnenausstatter (Lederausstattung), Werkzeugmechaniker und Schweißer.

Die AHK Rumänien hat diese Prüfungen begleitet und den Schülern mit guten Ergebnissen ein Zertifikat ausgehändigt. Dieses Zertifikat beweist die hervorragende Qualität der Ausbildung und unterstreicht die Tatsache, dass die von den Schülern erworbenen Fähigkeiten dem aktuellen Arbeitsmarkt entsprechen. „Dadurch, dass sie im dualen System ausgebildet wurden, durch die aktive Beteiligung der Partner-Unternehmen, sind die Schüler bestens für den Arbeitsmarkt vorbereitet. Als Beweis steht die Tatsache, dass alle Absolventen, die von uns ein Zertifikat erhalten haben, ein Angebot zur Einstellung erhalten haben von dem Unternehmen, in dem sie das Praktikum absolviert haben. Einstellungsquote 100%! Wir sprechen hier von Jugendlichen von 17-18 Jahren, die nun eine sichere Zukunft vor sich haben und durch die erzielte Qualifikation immer eine offene Tür finden werden”, unterstreicht Anca Hociota, Manager Vocational Training, AHK Rumänien. Die AHK Rumänien als offizielle Vertretung der deutschen Wirtschaft in Rumänien setzt sich aktiv ein für die Entwicklung des Berufsbildungssystems in Rumänien.

Als zuverlässiger Partner und Dienstleister für Unternehmen unterstützt die AHK Rumänien konkret deutsche und rumänische Unternehmen und beantwortet alle Fragen rund um die Aus- und Weiterbildung.

Kontakt: Carmen Kleininger| Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer | +40 21 207 91 50 | kleininger.carmen(at)ahkrumaenien.ro

Von der Gemeinschaft, für die Gemeinschaft

Die AHK Rumänien in einer gemütlichen Atmosphäre, zusammen mit über 500 Gästen der deutsch-rumänischen Business-Community, das Sommerfest 2019 gefeiert. Auch dieses Jahr haben wir im Rahmen der Veranstaltung die traditionelle Tombola für einen wohltätigen Zweck organisiert.

ie AHK-Mitgliedsunternehmen haben über 450 Preise zur Verfügung gestellt: von Büchern, Picknick-Zubehör, über Lebensmittel, externe Batterien bis hin zu einem elektrischen Roller. Die Tombola-Erträge beliefen sich auf über 27.000 RON und wurden an zwei Organisationen gespendet: Altenhilfe Bukarest und das Robotik-Team WAFY.

Die an Altenhilfe Bukarest gespendete Summe dient exklusiv für die monatliche Unterstützung der Vereinsmitglieder, der Alten und Bedürftigen der deutschen Minderheit in Bukarest und Umgebung. Unterstützung bedeutet Versorgung mit Lebensmittel, Medikamente, Kleidung oder finanzielle Hilfe besonders für die Kosten in den Wintermonaten. „Die Beträge, die bei der Tombola einkassiert wurden, reichen für die Unterstützung während zweier Sommermonate aus”, erklärte Anna Chițan, eine Volontärin der Altenhilfe.

Die andere Hälfte der Summe kam dem WAFY-Team zugute, die aus Schülern der Technischen Kollegiums „Constantin Brâncuși” in Petrila gebildet ist. Die über 14 Schüler, die bei dem Sommerfest dabei waren, haben auf der Bühne ihr selbst entwickelter Roboter vorgestellt. Bei der Ankündigung der Spende, erklärte Nicoleta Cîndea, Koordinatorin des WAFY-Teams: „Wir haben besondere Nachrichten, wir werden ein Robotik-Kit für die Schüler bekommen von Elementary14 community”.

„Wir freuen uns besonders, dass wir es bei einem Business-Event der AHK Rumänien geschafft haben, zusammen mit unseren Mitgliedern, etwas Gutes für unsere Mitmenschen zu tun. Durch diese gemeinsame Aktion haben wir noch einmal bewiesen, dass wir eine starke Gemeinschaft bilden, die sich auch jenseits der wirtschaftlichen Themen, die uns Tag für Tag beschäftigen, einsetzt. Es ist bemerkenswert, wie wir alle Kräfte gesammelt haben, um eine gute Tat zu vollbringen. Von einer Business-Community für die Gemeinschaft, in der wir leben”, so Sebastian Metz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AHK Rumänien.

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Deutschland weiterhin wichtigster Wirtschaftspartner für Rumänien

Unsicherheit über die Entwicklung des Geschäftsumfelds trüben die positiven Aussichten ein

Die deutsch-rumänischen Wirtschaftsbeziehungen haben sich in 2018 weiter intensiviert. Entsprechend der am Dienstag erschienenen Wirtschaftspublikation der AHK Rumänien betrug das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern 2018 rund 32,5 Mrd. EUR, dies entspricht über 20% des gesamten rumänischen Außenhandels. Die Einfuhren aus Deutschland haben 2018 den Wert von 16,9 Mrd. EUR erreicht (+11,9%), die Ausfuhren beliefen sich auf 15,6 Mrd. EUR (+8,4%). Unter den Bundesländern liegen Baden-Württemberg (Importe aus Deutschland: 4,1 Mrd. EUR, Exporte: 2,8 Mrd. EUR) und Bayern (Importe: 3,9 Mrd. EUR, Exporte: 2,7 Mrd. EUR) auf den ersten Plätzen.

Auch was die ausländischen Direkt-Investitionen betrifft, liegt Deutschland vorne: Platz 2 nach den Niederlanden mit einem Kapitalstock von 9,7 Mrd. EUR im Jahr 2017. 12,8% der gesamten ausländischen Direkt-Investitionen kommen damit aus Deutschland. Der Zufluss deutscher Direkt-Investitionen allein im Jahr 2017 belief sich auf 587 Mio. EUR. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2018 für die deutsch-rumänischen Wirtschaftsbeziehungen“, sagt Sebastian Metz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AHK Rumänien. „Wir müssen aber gleichzeitig berücksichtigen, dass das Vertrauen deutscher Unternehmen in den rumänischen Wirtschaftsstandort jedes Jahr aufs Neue aufrechterhalten werden muss. Die negativen öffentlichen Äußerungen gegen ausländische Konzerne, abrupte Änderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel im Bereich der Steuergesetzgebung und die Unsicherheit beim Thema Rechtsstaatlichkeit sowie hinsichtlich der Fortsetzung der Korruptionsbekämpfung sind kontraproduktiv und schaden dem Investitionsstandort. Wir sollten uns darauf konzentrieren und alle an einem Strang ziehen, um Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Gesundheit zu erhöhen.“

Rund 7.500 Unternehmen mit deutschem Stammkapital sind laut dem rumänischen Handelsregister in Rumänien registriert. Sie beschäftigen rund 250.000 direkte Arbeitnehmer, fördern aktiv den Know-How Transfer und engagieren sich tatkräftig im Bereich der dualen Berufsausbildung, einem Schwerpunktthema der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.

Kontakt: Carmen Kleininger| Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer | +40 21 207 91 50 | kleininger.carmen(at)ahkrumaenien.ro.

Vollversammlung der AHK Rumänien

Dienstag, den 4. Juni 2019, fand die jährliche Mitglieder-Vollversammlung der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK Rumänien) statt.

Die deutsch-rumänische Business Community hat ihren neuen Vorstand gewählt: Michael Beier (CLAAS Regional Center South East Europe SRL), Christian von Albrichsfeld (Continental Automotive România SRL), Peter Zeilinger (OMV Petrom SA), Daniel Gross (REWE România SRL) und Marco Alpert (Wiebe România SRL). Diese, zusammen mit Dragoș Anastasiu (Touring Europa Bus), Präsident; Sebastian Metz, Geschäftsführendes Vorstandmitglied; Mihai Boldijar (Robert Bosch), Vizepräsident; Wargha Enayati (Intermedicas), Vizepräsident; Roland Ruffing (Metro Cash&Carry Romania); Florin Sabou (Bielomatik); Iuliu Cadar (DRM Dräxlmaier Romania Sisteme Electrice) und Titus Löw (Siemens), bilden ein starkes Team, das durch Erfahrung und aktive Teilnahme die Aktivitäten der AHK Rumänien unterstützt. Als Zensoren wurden Adriana Costea (PricewaterhouseCoopers) und Johannes Becker (TPA Admin SRL) wiedergewählt, Tobias Seiferth (Banca Comercială Română SA) wurde als neues Mitglied in der Zensorenkommission gewählt.

AHK-Geschäftsführer Sebastian Metz präsentierte die Aktivitäten der AHK Rumänien im Jahr 2018 und stellte die strategischen Ziele für die Zukunft vor. So sollen neue Bereiche entwickelt und bestehenden Aktivitäten weiter ausgebaut werden, besonders auf lokaler Ebene, um dadurch die rumänischen und deutschen Unternehmen in der Entwicklung ihrer Geschäftstätigkeit zu unterstützen.

„Unter den Themen, auf die wir uns im Jahr 2018 konzentriert haben, konnten die nachhaltige Entwicklung der Städte und die grünen Technologien nicht fehlen. Wir waren weiterhin im Bereich Berufsbildung aktiv, aber auch die Schiedsgerichtsbarkeit als Alternative zu den staatlichen Instanzen war ein wichtiges Thema, das uns ständig beschäftigt hat,” erklärte Sebastian Metz. Auch im Bereich Interessenvertretung war die AHK Rumänien aktiv. Innerhalb der 8 Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen von Interesse für das Geschäftsumfeld haben wir zahlreiche Positionspapiere erstellt und somit einen Dialog mit den zuständigen Ministerien und Behörden initiiert, um einen konstruktiven und professionellen Beitrag zur Verbesserung des Geschäftsumfeldes und des Investitionsklimas zu leisten. Dragoș Anastasiu, Präsident der AHK Rumänien, hat sich bei den Mitgliedern bedankt: “Wir danken den über 600 Mitgliedsunternehmen für die Zusammenarbeit und für das Vertrauen. Nur zusammen können wir eine starke Gemeinschaft bilden!”

Weiterhin wurde über das Büro in Klausenburg, AHK Transylvania Office, diskutiert. Wir möchten dadurch ein positives Zeichen für die deutschen Investoren in der Region setzen, um die Attraktivität der Region zu unterstreichen. Das Büro in Klausenburg wird Brücken bauen und die Zusammenarbeit auf lokaler Ebene zwischen dem privaten Geschäftsumfeld, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen intensivieren. AHK Transylvania Office wird sich auf die strategischen AHK-Themen (Entwicklung der Städte, duale Berufsbildung, grüne Technologien, Schiedsgerichtsbarkeit, lokale Lieferanten) in der Region fokussieren. Die AHK-Tätigkeit in Klausenburg wird ab September von Vlad Tatu koordiniert.

Kontakt: Carmen Kleininger| Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer | +40 21 207 91 50 | kleininger.carmen(at)ahkrumaenien.ro.