2026 könnte sogar besser werden als 2021, das beste Agrarjahr der Geschichte. Sollte die Ernte wie prognostiziert etwa 30 Millionen Tonnen betragen, läge ihr Wert bei rund 6 Milliarden Euro.
Das Agrarjahr 2026 beginnt für die rumänischen Landwirte vielversprechend, nach einem Herbst, den sie als den besten der letzten acht Jahre bezeichnen.
Die Niederschläge im September und Oktober, gefolgt von Schnee im Dezember und Januar sowie den jüngsten Regenfällen, haben dazu beigetragen, die Wasservorräte im Boden für Getreide und Ölsaaten wieder aufzufüllen.
Experten von COCERAL, dem europäischen Verband der Getreide- und Ölsaatenhändler, schätzen die Ernte auf etwa 29 Millionen Tonnen – nahe am Rekordjahr 2021 mit über 30 Millionen Tonnen. Einige rumänische Landwirte sind noch optimistischer und hoffen, den Rekord von vor fünf Jahren zu übertreffen.
Die Niederschlagsmenge von September bis Februar liegt bei 360 l/qm – deutlich mehr als vor zwei Jahren. Weitere Niederschläge werden zu guten Erträgen führen. Die Entwicklung der Temperaturen in den kommenden Monaten bleibt aber entscheidend.