Die Republik Moldau verzeichnete in der Zeitspanne Januar–April 2025 einen Rückgang der Warenexporte um 11,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gesamtwert der Ausfuhren belief sich auf 1,077 Milliarden USD, während die Importe gleichzeitig um 16,2 % auf 3,408 Milliarden USD stiegen. Dies führte zu einem Handelsdefizit von 2,331 Milliarden USD, ein Anstieg von 613 Millionen USD (+35,7 %) gegenüber den ersten vier Monaten 2024.
Im April lagen die Exporte bei 265,6 Millionen USD, 11,2 % weniger als im März und 9,3 % unter dem Niveau von April 2024. Deutliche Rückgänge wurden bei den Exporten in die EU (-16,7 %) und in die GUS-Staaten (-21 %) registriert; die Lieferungen nach Rumänien, dem wichtigsten Handelspartner, sanken um 23,6 %. Im Gegensatz dazu stiegen die Exporte nach Türkei (+122 %), Tschechien (+45 %) und Italien (+21 %) deutlich.
Nach Warengruppen gingen die Exporte von Fetten und Pflanzenölen (-69,9 %), Getreide (-33,9 %), Obst und Gemüse (-23,5 %) sowie Maschinen und elektrischen Geräten (-17,9 %) zurück. Gleichzeitig stiegen die Lieferungen von Ölsaaten (+46 %), Erz- und Metallabfällen (Verdopplung) und Kraftfahrzeugen (+34 %).
Die Importe stiegen besonders stark bei Strom (6,7-fach), Gas (+70 %), Eisen und Stahl (+80 %) sowie Fahrzeugen (+12 %), was das Handelsdefizit weiter erhöhte. Hauptlieferanten waren Rumänien (25 % der Importe), China (12,6 %) und die Ukraine (9,9 %).