Nach zwei Jahren der Stagnation war 2025 das erste Jahr mit spürbarem Wirtschaftswachstum. Trotz eines Energieschocks zu Jahresbeginn, der die Inflation kurzfristig in die Höhe trieb, wuchs die Wirtschaft um 2,4%, angetrieben durch Investitionen und gestützt durch staatliche Programme zur Investitionsförderung. Auch der private Konsum unterstützte das Wachstum. Die Nettoexporte wirkten hingegen dämpfend.
Es wird erwartet, dass Investitionen auch 2026 ein wichtiger Wachstumsmotor bleiben werden. Wachstumsprognosen für 2026 liegen zwischen 2,3% und 3,0%, wobei die Auswirkungen des aktuellen Konflikts im Nahen Osten noch nicht berücksichtigt sind.
Investitionsgetriebenes Wachstum in Moldau nach zwei Jahren Stagnation – German Economic Team