Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Schlussfolgerungen seiner jüngsten Bewertung zur wirtschaftlichen Lage vorgestellt und betont, dass sich die Wirtschaft der Republik Moldau nach mehreren Jahren externer Schocks und finanzieller Ungleichgewichte erholt hat. Der Bericht weist auf bemerkenswerte Fortschritte beim Wirtschaftswachstum hin – mit einer prognostiziertem BIP Wachstum von etwa 2,7 % im Jahr 2025 und 2,3 % im Jahr 2026 – jedoch heben die Experten hervor, dass strukturelle Schwachstellen und regionale Belastungen weiterhin Sorgen bereiten.
Die internationale Finanzinstitution lobte die schnelle Reaktion der moldauischen Behörden zur Stabilisierung der makroökonomischen Indikatoren, einschließlich der Einhaltung des Inflationsziels und der Unterstützung der Binnennachfrage. Sie wies jedoch darauf hin, dass ehrgeizigere Reformen erforderlich seien. Zu den identifizierten Herausforderungen zählen die geringe Wettbewerbsfähigkeit, die Auswanderung, Spannungen im Bankensektor und der Bedarf an einer Stärkung des öffentlichen Finanzmanagements.
Darüber hinaus unterstrich der IWF die Schlüsselrolle von Strukturreformen bei der Verbesserung des Geschäftsumfelds und der Unterstützung der europäischen Wirtschaftsintegration Moldaus. Die Umsetzung des EU-Wachstumsplans könnte den Übergang zu einer produktiveren und widerstandsfähigeren Wirtschaft fördern. In diesem Zusammenhang werden die Behörden in Chișinău dazu ermutigt, weiterhin eine vorsichtige Finanzpolitik zu verfolgen und Risiken für die Stabilität zu mindern, um ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum auf lange Sicht zu gewährleisten.
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