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Moldaus Energiesektor gestärkt

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Nach vier von Energiekrisen geprägten Wintern ging Moldau deutlich gestärkt in den Winter 2025/26

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Nach vier von Energiekrisen geprägten Wintern ging Moldau deutlich gestärkt in den Winter 2025/26, insbesondere im Gassektor. Die Lieferungen wurden frühzeitig gesichert, die Beschaffungssteuerung verbessert und die erwarteten Gaspreise lagen unter denen des Vorjahres. Diese Veränderungen stellen eine klare Abkehr von den Notfallmaßnahmen dar, die die letzten Winter geprägt hatten. Die Situation im Strombereich ist jedoch komplexer. Trotz des raschen Ausbaus erneuerbarer Energien und der geringeren Abhängigkeit von der Infrastruktur in der Region Transnistrien bleibt Moldau in Zeiten von Spitzenbedarf strukturell von Importen abhängig. 

 

Begrenzte grenzüberschreitende Kapazitäten und die Anfälligkeit für regionale Schocks bedeuten, dass Kälteperioden nach wie vor schnell zu einer Belastung des Systems führen. Darüber hinaus werden die Energietarife zwar gegenüber dem Vorjahr gesenkt, doch das Auslaufen der Energiesubventionen wird für die Bevölkerung zu höheren Energiekosten führen. Dennoch sind die Aussichten für den Energiesektor insgesamt positiv, da Fortschritte bei den erneuerbaren Energien erzielt wurden, eine ambitionierte Auktion für Wind- und Batterieprojekte ansteht und die Umsetzung wichtiger Reformen der Energiegemeinschaft fortgesetzt wird.

 

Dieses Mal ist es anders: Moldaus Energiesektor im Winter 2025/26 – German Economic Team

 

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