Das Handelsbilanzdefizit (FOB/CIF) stieg in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf nahezu 24,5 Milliarden Euro und lag damit um über eine Milliarde Euro (+4,3 %) höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie aus den vom Nationalen Statistikamt (INS) veröffentlichten Daten hervorgeht.
In dem genannten Zeitraum beliefen sich die FOB-Exporte auf 72,2 Milliarden Euro, während die CIF-Importe 96,7 Milliarden Euro erreichten; beide verzeichneten Zuwächse von 4,2 %.
Wichtige Anteile an der Struktur der Exporte und Importe entfallen auf die Produktgruppen Maschinen und Transportausrüstung (46,4 % bei den Exporten und 36,4 % bei den Importen) sowie auf andere Industriegüter (27 % bei den Exporten und 28,3 % bei den Importen).
Der Wert des Warenverkehrs innerhalb der EU-27 lag im Zeitraum Januar–September 2025 bei 51,6 Milliarden Euro bei den Versendungen und 69,7 Milliarden Euro bei den Eingängen, was 71,5 % der Gesamtexporte bzw. 72,1 % der Gesamtimporte entspricht.
Der Warenverkehr mit Ländern außerhalb der EU-27 belief sich auf 20,6 Milliarden Euro bei den Exporten und 27 Milliarden Euro bei den Importen, was 28,5 % der Gesamtexporte bzw. 27,9 % der Gesamtimporte entspricht.
Im September 2025 beliefen sich die FOB-Exporte auf nahezu 8,9 Milliarden Euro, während die CIF-Importe 11,4 Milliarden Euro erreichten, woraus ein Defizit von 2,5 Milliarden Euro resultierte. Im Vergleich zum September 2024 stiegen die Exporte um 9,2 %, die Importe um 6,2 %.