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Neue Regierung in Moldau setzt auf EU-Beitritt und Wirtschaftsreformen

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Die Republik Moldau hat seit Ende Juli eine neue Regierung

Eine wehende Flagge mit dem Wappen von Republik Moldau vor blauem Himmel.

Die Republik Moldau hat seit Ende Juli eine neue Regierung. Das Parlament in Chișinău sprach dem Kabinett unter Premierminister Vasile Tofan das Vertrauen aus. Unterstützt wurde die Regierung von den Abgeordneten der regierenden Partei Aktion und Solidarität (PAS), während die Opposition gegen die neue Exekutive stimmte.

Tofan, ein 44-jähriger Unternehmer, war von Präsidentin Maia Sandu nach dem Rücktritt seines Vorgängers für das Amt des Regierungschefs nominiert worden. In seiner Vorstellung vor dem Parlament stellte er die wirtschaftliche Belebung, eine effizientere Verwaltung und die Beschleunigung der europäischen Integration in den Mittelpunkt des Regierungsprogramms.

 

Ein zentrales Ziel der neuen Regierung ist es, die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union weiter voranzubringen. Bis Ende 2028 soll die Unterzeichnung des Beitrittsvertrags vorbereitet werden. Für 2026 sieht das Programm die Öffnung aller sechs Verhandlungscluster sowie eine Umsetzungsquote der europäischen Verpflichtungen von über 90 Prozent vor.

Neben der EU-Agenda kündigt das Kabinett Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Landwirtschaft und öffentliche Dienstleistungen an. Vorgesehen sind unter anderem die Modernisierung von rund 300 Kilometern Straßen, erhebliche Mittel für Bildung und Landwirtschaft, die Integration von mindestens 100.000 Menschen in den Arbeitsmarkt, neue Plätze in Kinderkrippen sowie weitere Reformen im Gesundheitswesen.

 

Vasile Tofan, învestit premier al Republicii Moldova. Noul Guvern promite accelerarea aderării la UE - Forbes.ro

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