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Schwächere Wirtschaftswachstumsaussichten für die Republik Moldau

Die aufgrund des Iran-Konflikts gestiegenen internationalen Energiepreise haben die Wachstumsaussichten Moldaus geschwächt

Eine wehende Flagge von Eritrea vor klarem blauen Himmel, gehisst an einem hohen Mast.

Die aufgrund des Iran-Konflikts gestiegenen internationalen Energiepreise haben die Wachstumsaussichten Moldaus geschwächt. Nach einem BIP-Wachstum von 2,4% im Jahr 2025 erwartet der IWF nun ein Wachstum von 1,5% für 2026 und 2,3% für 2027. Die höheren Energiepreise treiben auch die Inflation: Im Jahresdurchschnitt werden jeweils 7,4% bzw. 9,0% erwartet. Das Haushaltsdefizit steigt, teils wegen höherer öffentlicher Investitionen und zusätzlicher Maßnahmen zum Ausgleich der Energiepreissteigerungen. Der Wechselkurs bleibt dagegen weitgehend stabil und die Währungsreserven schützen vor externen Schocks.

 

Moldau steht zudem vor längerfristigen Herausforderungen, darunter eine hohe Abhängigkeit von Energieimporten, eine begrenzte Exportbasis und geringe Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen (FDI). Mehr inländische Energieerzeugung und Energieeffizienz könnten die Importabhängigkeit senken. Exportkreditgarantien könnten Unternehmen den Zugang zu neuen Märkten erleichtern. Das verarbeitende Gewerbe und der Energiesektor bieten Chancen für zusätzliche FDI.

Schwächere Wirtschaftswachstumsaussichten für Moldau – German Economic Team

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